Nein, kein Dürrenmattscher Tippfehler. Kalt ist sie, die Dame. Alt ist sie nicht – und alt wird sie auch nicht werden. Denn irgendwann wird das Thermometer wieder klettern.
Ihre Geschichte? Wie jeden Sonntag nach der Messe ist Sr. Katharina mit Claudia und ihrer Tochter Dorothea auf dem Heimweg, diesmal durch den tief verschneiten Park. Da erwacht der Spieltrieb. So viel Schnee im Garten von Haus Betanien, da müsste man doch … – aber einen Mann im Kloster? Besser nicht. Denn die Meteorologen sagen, er würde länger bleiben.
Claudia wird das Ganze ohnehin zu heiß – also: zu kalt. Dorothea und Katharina finden: So ein Rock geht leichter von der Hand, an den Hüften spart man etwas Schnee – und ein Haarknoten stützt den diffizilen Hals von hinten. Da steht sie, die kalte Dame – und die beiden anderen, innerlich erhitzt, aber sonst auch leicht angefroren, legen ihr die Hand auf die Schulter – aber nicht zu lange, sonst schmilzt sie vor der Zeit, die kalte Dame.
Hände
unserer Stifterin
Catharina Damen, genannt M. Magdalena:
tatkräftig und doch ruhend im Gebet,
Ausdruck ihrer Grundhaltung:
"Lausche auf Gott
tu, was ER dir eingibt,
vertrau IHM ganz.
ER,
Gott wird sorgen."