Franziskanerinnen Lüdinghausen
 
 

 
 
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SCHLÜSSELBRETT:


ARMUTIG unseren Weg gehen 

 
16.01.2010

ARMUTIG unseren Weg gehen


Seit einem knappen Jahr gibt es verstärkt Kontakte der jüngsten Schwestern unserer beiden deutschen Ordensprovinzen (siehe den Bericht: "Wie schön, dass wir einander haben" auf unserer Homepage). Sehr schnell entstand aus einer intensiven Dynamik des Zugehens aufeinander der Wunsch, mehr miteinander zu unternehmen.

Ein guter Anlass bot sich Mitte Januar: Wir feiern dieses Jahr das 175. Gründungs-Jubiläum unserer Gemeinschaft. So wollten wir miteinander auf den Spuren unserer Gründerin über unser Ordensleben heute nachdenken. Sr. Andrea und Sr. Christa hatten sich methodisch etwas einfallen lassen: Ein "Schriftchen" (so nennt es sich selbst im Vorwort!) über Mutter Magdalena, geschrieben in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, diente zum Aufwärmen. Die Sprache ließ schmunzeln, der Inhalt berührte. Übersetzung in unsere Sprache und Wirklichkeit geschah, indem wir per Zufall Impulse zu verschiedenen Aspekten aus dem Leben von Mutter Magdalena zogen und uns in einer stillen Einzelbesinnung damit beschäftigten. Den Episoden aus dem Leben Mutter Magdalenas entsprachen Franziskus-Texte und biblische Stellen. Im Austausch wurde deutlich, wie wir heute uns ausdrücken, um unser Leben zu beschreiben. Es zeigte sich, was schön ist und was schwerfällt, wo Stille und Gebet ihren Platz haben und wo der Dienst am Nächsten. Besonders eine Wortneuschöpfung sprach an: ARMUTIG. Die Armut braucht Mut, die Armut macht Mut, vielleicht macht sie gar anmutig – oder scheint uns "arg mutig". Mit dem Ende der gemeinsamen Einheit und dem Beten einer Mutter-Magdalena-Vesper ist das Ende des Nachsinnens noch nicht erreicht – und das des Umsetzens ins Leben erst recht nicht.

Um weiter miteinander auf dem Weg zu bleiben, sind Exerzitien der nächste Schritt; darauf freuen wir uns sehr. Ende Mai soll es nach Assisi gehen, wo wir mit fachkundiger Begleitung den franziskanischen Aspekt unserer Berufung und die Gemeinschaft mit Gott und untereinander zu stärken hoffen.



 

 

Hände
unserer Stifterin

Catharina Damen, genannt M. Magdalena:
tatkräftig und doch ruhend im Gebet,
Ausdruck ihrer Grundhaltung:
"Lausche auf Gott
tu, was ER dir eingibt,
vertrau IHM ganz.
ER,
Gott wird sorgen."


 

Pax et bonum!

Friede
und alles Gute!

 

 

  mail@franziskanerinnen-lh.de