Franziskanerinnen Lüdinghausen
 
 

 
 
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SCHLÜSSELBRETT:


10. Mai 2010

175 Jahre Franziskanerinnen von Heythuysen


175 Jahre Franziskanerinnen von Heythuysen
Professor Pater Thomas Dienberg zelebrierte den Gottesdienst zum Ordensjubiläum.

Dieser 10. Mai war ein besonderer Tag. Wir feierten den Geburtstag unserer Ordensgemeinschaft (Nonnenwerth, Lüdinghausen). 175 Jahre haben Gottes Führung und Segen uns begleitet. Dankbarkeit und Freude bestimmten die "Familienfeier" in Antonius-Kloster in Lüdinghausen. Fast alle Schwestern unserer Ordensprovinz waren gekommen.

Am 10. Mai 1835 bezog unsere Stifterin Catharina Damen mit ihren Gefährtinnen ein "Kreppel" genanntes Haus am Rande von Heythuysen in den Niederlanden. Sie wollten ein klösterliches Leben beginnen. (siehe hier unter Schlüsselereignisse / Gründerin) Catharina (*1787, +1858), mit Ordensnamen Magdalena, stammte aus einer armen Landarbeiterfamilie. Sie hatte lediglich Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen. Doch ihr gesunder Menschenverstand, ihre Sensibilität für die Entwicklungen und Nöte ihrer Zeit und ihr tiefes Gottvertrauen haben ihr geholfen, trotz vieler Schwierigkeiten und Rückschläge unsere Gemeinschaft zu gründen. Ihr Wahlspruch bleibt uns bis heute Wegweisung:

"Gott wird sorgen,
wenn wir unserer franziskanischen Berufung treu bleiben."

Aus den bescheidenen Anfängen ist bereits im 19. Jh. eine internationale Gemeinschaft erwachsen. Unsere Schwestern leben heute in den Niederlanden, Deutschland, Italien, Polen und Weißrussland, in den USA, in Mexiko, Guatemala, Brasilien, Tansania, Indonesien, Osttimor und den Philippinen.

Sr. Mathilde
Provinzoberin Schwester Mathilde Haßenkamp führte in die Eucharistiefeier ein.

Unsere Berufung ist zuerst und zutiefst eine geistliche: wir wollen in einem "Leben nach dem Evangelium" den "Fußspuren unseres Herrn Jesus Christus folgen" (Franz von Assisi). In diesem Geist versuchen wir, uns jeweils den Aufgaben zu stellen, die vor Ort anstehen.

Die ersten Schwestern kümmerten sich um Kinder auf der Straße, um kranke und alte Menschen. Daraus sind im 19. und 20. Jh. unsere Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und Pflegeheime entstanden. – Die Institutionen haben wir inzwischen in andere Trägerschaften übergeben. Heute setzen sich unsere Schwestern, ihren Fähigkeiten entsprechend, im hauswirtschaftlichen und Verwaltungsbereich ein; sie wirken als Seelsorgerinnen, Psychologinnen, Kranken- und Altenpflegerinnen, sie engagieren sich dort, wo es in Kirche und Gesellschaft gefragt ist.

Und jetzt gerade ist eine Gruppe in München. Gleich nach unserer Jubiläumsfeier sind die Schwestern aufgebrochen, um beim Ökumenischen Kirchentag mitzuwirken.

Und danach geht unser Feiern weiter. Dann werden wir die Bilder und Erfahrungen unseres Festtages miteinander austauschen und berichten, was uns heute wichtig ist in und an dieser unserer Gemeinschaft.

Mehr zum Thema im Internet:
- kirchensite.de
- www.nonnenwerth.org

Fotos: kirchensite.de


 

 

Hände
unserer Stifterin

Catharina Damen, genannt M. Magdalena:
tatkräftig und doch ruhend im Gebet,
Ausdruck ihrer Grundhaltung:
"Lausche auf Gott
tu, was ER dir eingibt,
vertrau IHM ganz.
ER,
Gott wird sorgen."


 

Pax et bonum!

Friede
und alles Gute!

 

 

  mail@franziskanerinnen-lh.de