Intensiver Kurz-Besuch bei den Schwestern in Polen

Frohes Beisammensein.

Drei Tage plus An- und Abreise. Das ist nicht viel. Aber was geschah, das war schon recht viel:

Nach einem Tornado, der an anderen Orten auch Menschenleben gekostet hat, ist der gesamte Wald hinter dem Provinzhaus unserer Schwestern in Orlik völlig zerstört. An meinem ersten Tag dort haben wir alle in den freien Minuten beim Räumen geholfen. Faszinierend war zu sehen, wie viele Leute freiwillig ihre Hilfe angeboten haben. An einem Tag, bevor wir kamen, waren 70 Feuerwehrmänner mit schwerem Gerät aufgelaufen. Da das definitiv zu viel war, haben sie die dortige Provinzoberin gefragt, wohin sie gehen sollten. Sie wusste Rat …

Ein Bild der Zerstörung.
Schweres Gerät.

Am Samstag, dem 19. August, haben wir dann Professjubiläen unserer Schwestern gefeiert. Das war ein Fest! Die Kapelle platzte aus allen Nähten, die Beköstigung war nur mit Catering zu bewältigen, Zelte waren aufgestellt. Und zum Abschluss gab es ein wunderbares Konzert, bei dem unter der Leitung einer der Junioratsschwestern, einer Berufsmusikerin, 30 Schwestern gesungen und einige Schwestern und Angehörige musiziert haben. Welch eine Lebendigkeit!

Kapellenschmuck zum Jubelfest.
Beim Festmahl.
Frohes Beisammensein.
Gratulation.

Am Sonntag fand dann in Chojnice das 150-jährige Jubiläum der Präsenz unserer Schwestern in Polen statt. Es begann mit einer Andacht an der Grabstätte auf dem örtlichen Friedhof. Es folgte ein Festamt in der Basilika, bei dem zur Gabenbereitung die Vertreterinnen aus den anderen Teilen der Gemeinschaft symbolische Gaben zum Altar brachten. Anschließend ging es zum Festmahl in die nahegelegene Aula des Gymnasiums Dann begab sich die versammelte Festgemeinde zum Ursprungsort. Dort haben wir in der Kapelle gebetet und vor dem Haus eine Gedenktafel enthüllt. Der Tag endete mit einem Oratorium über die Geschichte der Schwestern in Polen. Die MusikerInnen, die auch am Vortag schon musiziert hatten, haben wieder alle buchstäblich von den Bänken gerissen.

Andacht auf dem Friedhof.
Symbolische Gaben im Gottesdienst.
Dank an die Zelebranten.
Nach der Messe.
Die ursprüngliche Kapelle.
Enthüllen der Gedenktafel.
Oratorium zur Geschichte.
Schauspieler beim Oratorium.

Ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte.

Ein Blick auf die Homepage der polnischen Provinz lohnt sich – wegen der vielen Bilder auch für alle, die kein Polnisch können: www.siostryzorlika.pl

Sr. Katharina Kluitmann

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