Berührender Bericht einer polnischen Mitschwester

Sr. Vianneya – Man beachte das Christ-König-Bild!
Sr. Vianneya – Man beachte das Christ-König-Bild!

Der Tag der Einheit mit der Provinz Christus König

Als Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Liebe gehören wir zu einer internationalen Ordenskongregation (...) Damit unsere Mission gegenüber dem Volk Gottes erfüllt werden kann, ist die Kongregation in Provinzen unterteilt. /GK 50/

Da in unserem Konvent und unter ihnen sich eine gewisse Vielfalt entwickelt, da eine Anerkennung für die Vielfalt zwischen unseren Provinzen wächst, entsteht der Bedarf, die Einheit in den wesentlichen Angelegenheiten zu vertiefen... /GK 62/


Während einer der internen Kapitel entstand gemäß der Empfehlung des Generalkapitels von 2009 in uns die Idee, einen Tag der Einheit mit einer ausgewählten Provinz unseres Ordens vorzubereiten, er sollte nicht nur die Gelegenheit bieten, das apostolische Wirken unserer Schwestern in anderen Provinzen näher kennenzulernen, sondern es sollte vor allem Ausdruck einer Einheit im Gebet mit ihnen sein. Unser Treffen fand kurz vor dem Hochfest Christus König statt und nicht zufällig entschieden wir, dass es genau die Provinz Christus König in Lüdinghausen/Deutschland sein soll.   

Die Heftchen für die Gebetspatenschaften.
Die Heftchen für die Gebetspatenschaften.
Gebetspatenschaften.
Gebetspatenschaften.
"Für wen darf ich beten?"
"Für wen darf ich beten?"

Am Patronatsfest jener Provinz haben wir Gott unseren ganzen Orden anvertraut, um die Einheit zwischen den Provinzen zu unterstreichen, drückten wir unsere Dankbarkeit aus für die Gabe des Hl. Franziskus, Mutter Magdalena Damen und allen, die vertrauensvoll und dank ihrer hingebungsvollen Arbeit den franziskanischen Geist in so viele Winkel der Welt getragen haben. Besonders dankten wir an diesem Tag für unsere Schwestern aus der deutschen Provinz Christus König.

Im Rahmen der Vorbereitungen auf diesen Tag in unserem Konvent habe ich Schwester Katharina Kluitmann – die Provinzoberin der Provinz in Deutschland angeschrieben, und habe ihr unsere Idee vorgestellt und zugleich die Bitte geäußert, eine aktuelle Liste der Schwestern aus der Provinz uns zukommen zu lassen, damit wir jede von ihnen namentlich im Gebet anvertrauen können. Den Mut dazu gab mir die Erinnerung an die Gastfreundlichkeit der Schwestern in Lüdinghausen während des sommerlichen Juniorates. Schwester Katharina hatte sehr schnell und sehr warmherzig auf meine Mail geantwortet, und sandte die Liste mit dem Verzeichnis der einzelnen Gemeinschaften, zu denen sie gehören und um die ich Sie gebeten hatte, zu. Auf jener Liste befand sich ebenfalls die Postulantin, die wir zwar während des Aufenthaltes in Deutschland nicht persönlich kennen lernen konnten, aber von der wir viel gehört haben. Dank dieser Hilfe konnte ich Kärtchen mit den Namen der deutschen Schwestern vorbereiten. Jede Schwester unseres Konvents wurde am Morgen eingeladen, alle Gebete, Aufgaben und Schwierigkeiten des Tages in der Intention der ausgelosten Schwester hinzugeben. Schwester Katharina wandte sich an unseren Konvent mit Dankesworten für das Zeichen der Einheit und dem Umgeben im Gebet. Diese Mail wurde allen Schwestern während der Rekreationszeit am Abend vorgelesen, an dem ebenfalls unsere deutschen Schwestern "anwesend" waren, denn wir schauten die vorbereitete Präsentation an, welche ihr Leben und die apostolische Arbeit näher brachte.

Messe für die Lüdinghauser Schwestern.
Messe für die Lüdinghauser Schwestern.
Sr. Vianneya – Man beachte das Christ-König-Bild!
Sr. Vianneya – Man beachte das Christ-König-Bild!

Eine Gabe war die gemeinsame Eucharistie, welche im Anliegen der Schwestern der Provinz Christus König gehalten wurde. Während dieser haben wir an dem Tag ebenfalls auf eine besondere Art und Weise während der Aussetzung unseres Herrn im Allerheiligsten Sakrament die Schwestern empfohlen. Wir beteten zudem den Rosenkranz mit vorbereiteten Betrachtungen mit dem Gedanken an unsere deutschen Schwestern, in dem wir sie in den einzelnen Geheimnissen anvertraut haben: Die Schwestern des Provinzrates und die ganze Verwaltung der Provinz, damit sie demutsvoll, aber mutig in den Willen des Herrn hineinhören; alle Konvente der Provinz, damit ihre schwesterlichen Beziehungen für das Umfeld, in dem sie leben, ein lebendes Zeugnis Gottes Herrschaft in der Welt ist; alle apostolischen Werke, welche von den Schwestern aufgegriffen werden, Ihre Arbeit und Hingabe; wir baten ebenfalls um die notwendigen Gnaden in der Erkenntnis ihrer Berufung für die Postulantin und die Schwestern, die sie auf diesem Wege unterstützen; auf eine besondere Weise beteten wir für die älteren Schwestern, damit sie großzügig die Last der Krankheit, Hilflosigkeit auf sich nehmen und erkennen, dass ihr JA zum Willen Gottes auch die Verkündigung der Herrschaft Christi ist; zum Schluss beteten wir für die verstorbenen Schwestern der ganzen Provinz, baten für sie und die Gnade des Ewigen Lebens im himmlischen Königreich.

Präsentation zum "Gebetstag".
Präsentation zum "Gebetstag".
888,4 km zwischen Chojnice und Lüdinghausen.
888,4 km zwischen Chojnice und Lüdinghausen.
Aufmerksame Zuhörerinnen.
Aufmerksame Zuhörerinnen.

Es war ein freudiger Tag und tatsächlich festlich für uns, voller Gefühl der gegenseiteigen Verantwortung und der Kraft des Gebetes. An diesem Tag dankten wir Gott für die Gabe einer jeden Schwester der Provinz Christus König, für den Reichtum Ihres Dienstes für das Königreich Gottes, aber vor allem für ihre Liebe zu Jesus – dem Bräutigam und König, denn auch wenn wir uns als Schwestern vieler Provinzen in unseren Aufgaben, der Kultur unterscheiden und unterschiedliche Sprachen sprechen, so ist es die selbe LIEBE und der selbe BARMHERZIGE BLICK, welcher uns zur Klosterpforte des Ordens der Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Nächstenliebe gebracht hat.    

Sr. Vianneya
aus der Franziskuskommunität in Chojnice

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